
Klaus Hack (*1966)
Die Galerie Rothe stellte den Berliner Bildhauer Klaus Hack erstmals 1999 in Frankfurt/Main mit Skulpturen und Arbeiten auf Papier vor. Seither wurden seine Arbeiten in zahlreichen Themen- und Sammelausstellungen und einer weiteren Einzelausstellung gezeigt sowie auf Messen in Frankfurt und Köln. Sie fanden vor allem bei einem jüngeren Sammlerpublikum große Beachtung.
Klaus Hack wurde 1966 in Bayreuth geboren. Er studierte 1989 bis 1991 bei Wilhelm Uhlig in Nürnberg und war bis 1995 in Berlin Schüler von Rolf Szymanski und Lothar Fischer, die mit zu den ersten Künstlern der Galerie Rothe, damals noch in Heidelberg, zählten. Klaus Hack ist für uns ein junger Bildhauer, der inzwischen sehr bekannt geworden ist mit mehr als 75 Einzelausstellungen in Galerien und Museen, oft mit begleitenden Katalogen. Er erhielt viele Preise wie zuletzt den Lothar-Fischer-Preis für Bildhauerei. So ist Hack heute in gut zwei Dutzend wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen im In-und Ausland vertreten und zählt zu den erfolgreichsten Vertretern der mittleren Generation deutscher Skulptoren. Darüber hinaus nimmt Hack eine eigene, unverwechselbare und nicht zu übersehene Position innerhalb der Renaissance des Holzschnitts in Deutschland ein.
In unserer dritten Einzelausstellung zeigen wir eine Werkauswahl mit neueren figurativen Holzskulpturen und Holzschnitten, außerdem eine Gruppe kleinformatiger Arbeiten auf Papier: „Klaus Hack knüpft mit seinem skulpturalen Konzept an die historische Tradition der Holzbildhauerei an. Über die flächige Form der Graphik gelangte Klaus Hack wieder zur figürlichen Holzplastik zurück. Dabei entwickelte er ein Konzept, das auf Wechselwirkungen zwischen Plastizität und Flächigkeit, Skulptur und Grafik angelegt ist“.
(Aus: Mitteilung der Jury zur Verleihung des Förderpreises für Bildende Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 1998 an Klaus Hack).























